Pferdeweide im Herbst: Jetzt zählt die Regeneration
Im Frühjahr und Sommer können Gräser Blattmasse relativ schnell ersetzen. Nach einem Weidegang oder einem Schnitt bilden sie neue Blätter und nutzen dafür Sonnenlicht, Wasser und Nährstoffe.
Im Herbst ändern sich diese Rahmenbedingungen. Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und das Wachstum verlangsamt sich. Gleichzeitig beginnen die Pflanzen, Reservestoffe für die kommende Vegetationsperiode einzulagern. Diese Reserven sind wichtig für einen kräftigen Austrieb im Frühjahr.
Nutzt du deine Pferdeweide intensiv bis spät in den Herbst hinein, verliert die Pflanze immer wieder Blattfläche. Genau diese Blattfläche benötigt sie jedoch für die Photosynthese. Die Folge: Die Einlagerung von Reservestoffen wird eingeschränkt und die Regeneration verlangsamt sich.
Deshalb sollte du mit dem letzten Schnitt immer das Ziel verfolgen, die Grasnarbe möglichst ausgeglichen und gesund in die Vegetationsruhe zu überführen.