Die Gräser starten gerade erst in ihre neue Saison. Wurzeln müssen sich stabilisieren, die Pflanzen brauchen Zeit, um Energie aufzubauen und die Grasnarbe muss sich erst wieder schließen. Wird eine Fläche jetzt zu früh oder zu intensiv genutzt, verliert sie genau diese Kraft.
Dann passiert etwas, das viele Pferdehalter kennen:
Die Weide wird ungleichmäßig abgefressen, erste Lücken entstehen und einzelne Bereiche werden zu sogenannten „Opferflächen“.
Zusätzlich spielt im Frühjahr das Wetter eine Rolle. Sonnige Tage und gleichzeitig kühle Nächte können den Fruktangehalt im Gras erhöhen – ein Faktor, der beim Anweiden ebenfalls bedacht werden sollte.