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Hufrehe, EMS & Co.: Warum immer mehr Pferdehalter auf Esparsette setzen

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Pferd

Dein Pferd nimmt trotz gleicher Fütterung zu, wirkt träger oder zeigt Verdauungsprobleme? Spätestens wenn Begriffe wie Hufrehe oder EMS fallen, beginnt die Suche nach Lösungen. Genau dann stoßen viele Pferdehalter auf Esparsette.

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Esparsette beim Pferd: Warum die Pflanze aktuell so viel Aufmerksamkeit bekommt

Wenn moderne Pferdehaltung auf alte Probleme trifft 

Pferde wurden ursprünglich dafür geschaffen, sich über viele Stunden am Tag zu bewegen und dabei kontinuierlich kleine Mengen strukturreicher Nahrung aufzunehmen. Heute sieht der Alltag vieler Pferde jedoch anders aus. Freizeit-, Sport- und Zuchtpferde verbringen häufig mehr Zeit im Stall und haben längere Fresspausen als ihre Vorfahren.

Dadurch rückt die Frage nach einer bedarfsgerechten Fütterung stärker in den Mittelpunkt. Immer mehr Pferdehalter möchten wissen, wie viel Zucker und Stärke tatsächlich im Futter enthalten sind und welche Alternativen zur Verfügung stehen.

Warum Stoffwechselthemen wie EMS und Hufrehe zunehmen 

Wenn Pferde weniger Bewegung erhalten, gleichzeitig aber energiereich gefüttert werden, geraten Stoffwechselthemen verstärkt in den Fokus. Begriffe wie EMS, Übergewicht oder Hufrehe beschäftigen deshalb immer mehr Pferdehalter.

Die Suche nach Futtermitteln mit einem niedrigen Zucker- und Stärkegehalt ist daher für viele Besitzer zu einem wichtigen Bestandteil des Stallalltags geworden.

Was ist Esparsette überhaupt? 

Eine traditionelle Futterpflanze mit neuer Relevanz

Esparsette ist keineswegs eine neue Entdeckung. Die Pflanze wird seit langem angebaut und genutzt. Dennoch gewinnt sie aktuell wieder an Bedeutung, insbesondere in der Pferdefütterung. In Deutschland hat sich die Nachfrage bereits stark entwickelt, während sie in vielen Regionen Österreichs noch vergleichsweise wenig bekannt ist.

Warum sie in der Pferdefütterung wiederentdeckt wird 

Der Grund für das wachsende Interesse liegt in ihren Eigenschaften: 

  • hoher Rohfaseranteil 
  • niedriger Zuckergehalt 
  • niedriger Stärkegehalt
  • natürliche Inhaltsstoffe wie kondensierte Tannine
  • vielseitige Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Pferdehaltungen 

Diese Kombination macht Esparsette für viele Pferdehalter besonders spannend.

Esparsette Pferd Wirkung: Die wichtigsten Vorteile im Überblick 

Niedriger Zuckergehalt – ein wichtiger Unterschied 

Einer der Hauptgründe für die wachsende Beliebtheit von Esparsette ist ihr vergleichsweise niedriger Zuckergehalt. Gerade Pferdehalter, die sich mit Themen wie Hufrehe, EMS oder Übergewicht beschäftigen, achten zunehmend darauf, wie viel Zucker täglich über das Futter aufgenommen wird.

Genau hier wird Esparsette häufig als interessante Alternative betrachtet.

Wenig Stärke, viel Struktur 

Neben dem Zuckergehalt spielt auch der Stärkegehalt eine wichtige Rolle. Esparsette zeichnet sich durch einen geringen Stärkeanteil aus und liefert gleichzeitig wertvolle Struktur über ihren hohen Rohfasergehalt.

Kondensierte Tannine als besondere Inhaltsstoffe 

Ein Alleinstellungsmerkmal der Esparsette sind die enthaltenen kondensierten Tannine. Diese werden häufig mit positiven Eigenschaften innerhalb der Pferdefütterung in Verbindung gebracht und unterscheiden die Pflanze von vielen anderen Futterkomponenten.

Unterstützung von Magen und Darm 

Viele Pferdehalter interessieren sich für Esparsette, weil sie als Unterstützung für die Magen-Darm-Funktion beschrieben wird. Insbesondere Pferde mit empfindlicher Verdauung profitieren oft von strukturreichen Futtermitteln und längeren Kauzeiten.

Längere Kauzeit und mehr Beschäftigung

Ein weiterer praktischer Vorteil: Pferde müssen Esparsette intensiver kauen und einspeicheln. Dadurch verlängert sich die Beschäftigung beim Fressen, was dem natürlichen Verhalten vieler Pferde entgegenkommt.

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Wann wird Esparsette für Pferdehalter besonders interessant?

Die meisten Pferdehalter beschäftigen sich nicht ohne Grund mit Esparsette. Meist beginnt die Suche nach Alternativen dann, wenn das eigene Pferd trotz durchdachter Haltung plötzlich anfälliger für typische Wohlstandserkrankungen wird oder die Fütterung immer komplexer erscheint.

Wenn der Stoffwechsel zum Thema wird 

Steht ein Pferd leicht im Futter, nimmt schnell zu oder müssen Themen wie EMS oder Hufrehe berücksichtigt werden, rückt die tägliche Ration oft stärker in den Fokus. Viele Besitzer suchen dann nach Futtermitteln mit einem möglichst niedrigen Zucker- und Stärkegehalt. Genau deshalb wird Esparsette heute deutlich häufiger diskutiert als noch vor einigen Jahren.

Wenn die Verdauung nicht ganz rund läuft 

Kotwasser, empfindlicher Magen oder immer wiederkehrende Verdauungsprobleme sorgen in vielen Ställen für Unsicherheit. Esparsette wird häufig deshalb eingesetzt, weil sie einen hohen Rohfaseranteil besitzt und Pferde länger mit dem Fressen beschäftigt. Dadurch passt sie gut in Fütterungskonzepte, die auf Struktur und naturnahe Ernährung setzen.

Wenn weniger oft mehr ist 

Viele Pferdehalter hinterfragen heute kritisch, ob wirklich jedes zusätzliche Ergänzungsfutter notwendig ist. Statt immer neue Produkte auszuprobieren, wächst der Wunsch nach einfachen und möglichst natürlichen Lösungen. Genau hier punktet Esparsette als traditionelle Futterpflanze mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.

Wenn das Pferd gesund bleiben soll – nicht erst gesund werden muss 

Der größte Vorteil einer durchdachten Fütterung liegt oft nicht darin, Probleme zu lösen, sondern sie gar nicht erst entstehen zu lassen. Deshalb setzen viele Pferdehalter bereits früh auf strukturreiche Futtermittel und beschäftigen sich mit der Frage, wie sie Zucker- und Stärkegehalte in der täglichen Ration sinnvoll reduzieren können. Auch dabei fällt der Name Esparsette immer häufiger.

Wichtig: Esparsette ist keine Wunderpflanze und ersetzt weder gutes Grundfutter noch ein durchdachtes Fütterungsmanagement. Sie kann jedoch eine interessante Ergänzung für Pferdehalter sein, die ihre Fütterung bewusster, natürlicher und strukturreicher gestalten möchten.

Esparsette oder Luzerne: Wo liegt der Unterschied

Oft werden Esparsette und Luzerne miteinander verglichen. Beide Pflanzen haben ihre Berechtigung in der Pferdefütterung. Der entscheidende Unterschied: Esparsette ist vor allem für ihren niedrigen Zucker- und Stärkegehalt sowie ihre enthaltenen Tannine bekannt. Luzerne wird dagegen häufig wegen ihres hohen Eiweißgehalts geschätzt. Welche Variante besser passt, hängt immer von deinem Pferd und der gesamten Ration ab.

Wie wird Esparsette richtig gefüttert? 

Die wichtigste Regel lautet: Esparsette immer eingeweicht verfüttern. Je nach Temperatur reichen meist ein bis zwei Stunden Einweichzeit aus. Viele Pferde fressen sie sehr gerne, weshalb sie sich auch gut zum Verabreichen von Medikamenten eignet.

Mythos oder Fakt? 

Immer wieder wird behauptet, Esparsette könne Würmer reduzieren. Für Schafe gibt es hierzu Untersuchungen, für Pferde liegen derzeit jedoch keine eindeutigen wissenschaftlichen Nachweise vor. Deshalb sollte Esparsette nicht als Wurmmittel betrachtet werden, sondern als Bestandteil einer ausgewogenen Fütterung.

Fazit: Ist Esparsette die richtige Wahl für dein Pferd? 

Esparsette ist kein Wundermittelaber eine spannende Ergänzung für Pferdehalter, die auf eine natürliche, strukturreiche und zuckerbewusste Fütterung achten möchten. Besonders ihr hoher Rohfaseranteil sowie der niedrige Zucker- und Stärkegehalt machen sie für viele Pferde interessant. Entscheidend bleibt jedoch immer die Basis: gutes Grundfutter und eine auf das Pferd abgestimmte Ration

Das Wichtigste auf einen Blick: 
  • niedriger Zucker- und Stärkegehalt 
  • hoher Rohfaseranteil 
  • lange Kauzeit und natürliche Beschäftigung
  • vielseitig einsetzbar 
  • immer eingeweicht verfüttern
  • hoher Rohfaseranteil 
  • lange Kauzeit und natürliche Beschäftigung 
  • vielseitig einsetzbar
  • immer eingeweicht verfüttern

Wenn du Esparsette erstmals fütterst, beginne mit kleinen Mengen und beobachte, wie dein Pferd darauf reagiert.

Autor: Markus Schwarzenberger
Veröffentlichungsdatum: 19.07.2026

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