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Pferdekoppel

Auf der Koppel tanken deine Pferde Kraft und Ruhe. Mit der richtigen Begrünung schaffst du eine Basis für Bewegung, Entspannung und saftiges Futter. In 4 Schritten zur perfekten Pferdekoppel für glückliche und aktive Tiere.

Luftaufnahme einer Pferdekoppel mit fünf Pferden, die über die grüne Wiese verteilt stehen

Wo Qualität auf Hufdruck trifft, wird deine Pferdekoppel zum Erfolg

Hufgetrampel, selektives Abweiden und wechselnde Wetterbedingungen setzen deiner Pferdekoppel täglich zu. Die Folgen: kahle Stellen, ein ausgelaugter Boden und Unkraut, die deine Koppel in ihrer Funktionalität und Ästhetik beeinträchtigen. Und das Schlimmste: Deine Pferde leiden mit. Eine robuste, belastbare Grasnarbe, die sich schnell regeneriert, ist unverzichtbar – und dafür brauchst du die richtigen Lösungen.

Bei uns findest alles, was du für deine perfekte Koppel brauchst: hochwertige Saatgutmischungen mit fruktanarmen Gräsern und Kräutern, nährstoffreiche Düngemittel und wirksame Schutzmaßnahmen gegen Unkraut und Schädlinge. Ergänzt durch unser Expertenwissen zeigen wir dir, wie du deine Koppel optimal pflegst und auf Dauer belastbar machst – für gesunde Pferde, ein starkes Grün und weniger Pflegeaufwand für dich.

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Pferdekoppel

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Gesunde Pferde beginnen mit dem richtigen Saatgut

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Tipps für die Ein- bzw. Nachsaat deiner Pferdekoppel

Der ideale Zeitpunkt für die Aussaat ist im Frühjahr oder Herbst. Achte darauf, dass der Boden bereits eine Temperatur von mindestens 8 °C erreicht hat und keine Nachtfröste mehr auftreten. Behalte den Wetterbericht im Blick, um Trockenperioden oder starken Frost zu vermeiden.

Frisch eingesätes Saatgut ist empfindlich. Um Trittschäden und Ausfälle zu vermeiden, solltest du die eingesäte Fläche mit einem Zaun abgrenzen. Pferde dürfen erst wieder auf die Fläche, wenn die Gräs​er kräftig angewachsen sind.

Für eine robuste Pferdekoppel eignet sich eine widerstandsfähige, trittfeste und schnell regenerierende Saatgutmischung mit hohem Anteil an ausdauernden Gräsern wie Wiesenlieschgras, Deutschem Weidelgras und Wiesenrispe. Diese Gräser bilden eine dichte Narbe, vertragen Trittbelastung und sorgen gleichzeitig für eine ausgewogene, nährstoffreiche Futtergrundlage.

Eine bewährte Lösung ist die unsere robuste Saatmischung für strapazierte Pferdekoppeln, speziell entwickelt für intensiv genutzte Koppeln. Sie kombiniert hohe Strapazierfähigkeit mit schneller Regeneration, sodass die Koppel auch bei häufigem Auslauf grün und vital bleibt. Durch die abgestimmte Zusammensetzung bleibt die Grasnarbe dicht, und kahle Stellen werden rasch geschlossen – ideal für eine nachhaltige und gesunde Pferdehaltung.

Für eine funktionale, sichere und pferdegerechte Koppel ist eine durchdachte Planung entscheidend – das spart langfristig Geld, Zeit und Nerven. Wichtig sind Standortwahl, Bodenbeschaffenheit, sichere Einzäunung und eine sorgfältige Vorbereitung der Fläche.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Standort ruhig wählen: Möglichst fern von stark befahrenen Straßen oder Wegen. Ist das nicht möglich, schafft ein Sichtschutz Abhilfe.
  • Bodenprofil prüfen: Sandiger, gut drainierter Boden ist ideal. Staunässe führt zu Verdichtung und schlechten Grasbeständen.
  • Frischwasser einplanen: Eine Leitung spart täglich Zeit – vor allem im Sommer.
  • Schatten schaffen: Weidezelt oder Baum als Rückzugsort.
  • Giftpflanzen frühzeitig entfernen: Eibe, Goldregen und Co. gehören vor der Einsaat entfernt.
  • Längliche Form bevorzugen: Pferde sind Fluchttiere und brauchen Auslauf.
  • Mindestens zwei Koppeln anlegen: So kannst du besser rotieren und Flächen schonen.
  • Gefahrenquellen beseitigen: Kein Stacheldraht, keine Mulden oder scharfen Kanten.
  • Stabile Einzäunung: Ob fest oder mobil – Sicherheit geht vor.
  • Alten Pflanzenbestand abspritzen: Besonders bei Wurzelunkräutern wichtig – sie starten sonst früher als dein neues Saatgut.
  • Sandige Kuppen nutzen: Ideal für feuchte Tage – trocknet schneller ab.
  • Regelmäßige Übersaat: Zur Bestandsregulierung 5–10 kg/ha pro Jahr einplanen.

Tipp: Führe vor der Anlage eine Checkliste – das schützt vor teuren Fehlern. Gerne beraten wir dich persönlich, welche Saatgutmischung zu deinem Standort passt.

Eine pferdegerechte und nachhaltige Koppel sollte länglich angelegt sein, um dem natürlichen Bewegungsdrang von Pferden gerecht zu werden. So fördern Sie Gesundheit, Ausgeglichenheit und artgerechte Haltung Ihrer Tiere.

Darauf sollten Sie bei der Koppelgestaltung achten:

  • Längliche Form: Pferde sind Lauftiere. Eine langgezogene Fläche animiert zur Bewegung und beugt Verhaltensstörungen vor.
  • Robustes, angepasstes Saatgut: Wählen Sie Mischungen, die trittfest, regenerationsstark und speziell für Pferdekoppeln entwickelt wurden – idealerweise ohne Klee und mit hohem Fasergehalt.
  • Mehrkammrige Weideführung: Wechselkoppeln ermöglichen Ruhephasen für den Boden und fördern nachhaltiges Graswachstum..
  • Pflege & Nachsaat: Regelmäßiges Abschleppen, Mulchen und Nachsäen erhalten die Trittfestigkeit und Qualität der Koppel langfristig.

Eine Pferdekoppel sollte erneuert werden, wenn mehr als 50 % des Pflanzenbestands aus minderwertigen Gräsern oder Unkräutern besteht.

Eine intakte, nährstoffreiche Koppel ist die Basis für gesunde Pferde. Dominieren unerwünschte Arten wie Ampfer, Hirtentäschel oder Lückenfüller wie Gemeines Rispengras, leidet nicht nur die Futterqualität – auch Trittschäden, Verdichtungen und ein unregelmäßiger Aufwuchs nehmen zu. Spätestens bei einem Koppelzustand mit über 50 % unerwünschtem Bewuchs ist eine Neuansaat oder flächige Nachsaat ratsam.

Tipp:

Vor der Entscheidung zur Erneuerung lohnt sich eine botanische Bestandserhebung. Unsere Fachberatung hilft gerne weiter – für eine Koppel, die wieder Leistung bringt.

Pferde sollten frühestens nach zwei Schnitten auf eine neu angelegte Koppel gelassen werden – erst dann ist der Pflanzenbestand ausreichend bestockt und trittfest.

Damit eine Koppel langfristig tragfähig bleibt, müssen sich die Gräser nach der Ansaat gut entwickeln. Die Bestockung – also die Ausbildung mehrerer Triebe pro Pflanze – sorgt für einen dichten und belastbaren Bestand. Nach zwei Schnitten ist die Grasnarbe in der Regel so stabil, dass sie dem Pferdehuf standhält, ohne Schaden zu nehmen. Wer zu früh beweidet, riskiert Lücken, Trittschäden und einen ungleichmäßigen Bestand.

Tipp:
Achte auf einen gut verzweigten, kräftigen Wuchs der Gräser und warte bei feuchtem Boden lieber etwas länger – das schützt deine Koppel langfri

Eine gut gepflegte Pferdekoppel kann in der Regel 10 bis 15 Jahre genutzt werden – vorausgesetzt, Standort, Saatgutqualität und Bewirtschaftung stimmen.

Die Lebensdauer einer Pferdekoppel hängt maßgeblich von der regelmäßigen Pflege ab: Dazu zählen eine gezielte Nachsaat, fachgerechte Düngung und ein durchdachtes Weidemanagement. Auch die Wahl der richtigen Saatgutmischung – angepasst an Standort und Nutzung – trägt entscheidend zur Langlebigkeit bei. Wird die Koppel überweidet oder nicht ausreichend regeneriert, kann sich die Lebensdauer deutlich verkürzen.

👉 Tipp: Eine standortgerechte Pferdeweidemischung und regelmäßige Nachsaaten erhöhen die Nutzungsdauer deutlich.

Pferdekoppeln sollten je nach Beanspruchung und Zustand bis zu zweimal jährlich mit je 7–10 kg/ha nachgesät werden – idealerweise im zeitigen Frühjahr bei Bodentemperaturen über 8 °C.

Wann und wie nachgesät wird:

  • Frühjahr: Sobald die Nächte dauerhaft über 8 °C liegen, ist der ideale Zeitpunkt für die Nachsaat.
  • Menge: Pro Nachsaat etwa 7–10 kg/ha verwenden.
  • Pflege danach: Nach ca. 4 Wochen einen Schröpfschnitt (ca. bei 15 cm Wuchshöhe) durchführen und das Schnittgut entfernen.
  • Nutzung: Erst wenn der zweite Aufwuchs kräftig genug ist, dürfen die Pferde wieder auf die Fläche – aber nur kontrolliert, um junge Wurzeln nicht zu beschädigen.

Tipp für dauerhaft gesunde Koppeln:
Halte Ausschau nach Kahlstellen und Bodenunebenheiten, z. B. nach der Apfelernte. Diese sollten rasch saniert werden – so verringerst du Verletzungsrisiken und erhöhst die Futterqualität für deine Pferde.

Vor der Nachsaat einer Pferdekoppel ist eine gründliche Vorbereitung entscheidend: Die Fläche sollte kurz abgemäht oder abgeweidet, von Unkräutern befreit und Bodenunebenheiten ausgeglichen werden.

Ein optimal vorbereitetes Saatbett sorgt dafür, dass das Saatgut gut Bodenkontakt hat und zuverlässig keimt. Empfehlenswert ist auch das Abstriegeln der Fläche – so wird altes Pflanzenmaterial entfernt, die Bodenoberfläche leicht geöffnet und die Saatgutverteilung verbessert. Achte darauf, dass die Koppel nicht zu nass ist, um Bodenverdichtungen zu vermeiden.

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Pferdekoppel

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Tipps für die Düngung deiner Pferdekoppel

Mineralische Dünger sind nicht grundsätzlich schädlich, aber sie erfordern eine sorgfältige Anwendung.

Vorteile: Exakte Dosierung, schnelle Wirkung und gezielte Nährstoffversorgung. 
Risiken: Zu hohe Mengen können das Bodenleben beeinträchtigen und zu erhöhter Nitratbelastung führen.

Die Düngung einer Pferdekoppel sollte stets auf einer Bodenanalyse basieren, um Überdüngung zu vermeiden und die Grasnarbe gesund zu halten. Ideal sind langsam wirkende, organisch-mineralische Dünger, die im Frühjahr für den Start und im Herbst zur Stärkung der Pflanzen eingesetzt werden. Zu hohe Stickstoffgaben führen zu weichem, zuckerreichem Gras und erhöhen das Risiko für Hufrehe und Stoffwechselprobleme. Achte außerdem auf einen ausgeglichenen pH-Wert durch regelmäßige Kalkung. Verwende nur gut kompostierten Mist, niemals frischen. Pferde dürfen erst wieder auf die Fläche, wenn der Dünger vollständig eingewachsen ist. So bleibt die Pferdeweide widerstandsfähig, nährstoffreich und optimal für eine gesunde Futteraufnahme.

Nach dem Düngen sollte eine Pferdeweide mindestens drei Wochen nicht beweidet werden. Erst wenn ein kräftiger Regen gefallen ist und keine Düngerreste mehr sichtbar sind, dürfen die Tiere wieder auf die Fläche. So vermeiden Sie Hautreizungen und die Aufnahme von Schadstoffen über das Futter.

Bei Kalkstickstoff ist eine Wartezeit von 10–14 Tagen, besser bis zum Wiederergrünen der Gräser, empfehlenswert. Bei mineralischen Düngern wie KAS oder Harnstoff sollten mindestens 2–3 Wochen vergehen.

Organische Dünger
wie Mist oder Gülle dürfen nur in gut verrotteter Form eingesetzt werden – auch hier erst nach Regen oder ausreichender Rottezeit beweiden.
Grundsätzlich gilt: Lieber etwas länger warten und Pferde langsam anweiden, um Magen-Darm-Beschwerden oder Vergiftungen zu vermeiden.

Pferdeweiden sollten in der Regel zweimal jährlich gedüngt werden – idealerweise im Frühjahr und Spätsommer.

Eine ausgewogene Nährstoffversorgung ist entscheidend, um eine dichte, gesunde Grasnarbe zu fördern und die Futterqualität langfristig zu sichern. Bei Verwendung von Mineraldüngern ist es wichtig, die gesetzlich vorgeschriebenen Wartefristen einzuhalten, bevor die Fläche wieder beweidet wird. Die exakte Düngermenge richtet sich nach Standort, Nutzung und Bodenzustand – eine Bodenanalyse gibt hier verlässliche Auskunft.

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Pferdekoppel

Zum Schutz deiner Pferdekoppel

Koppel-Schutz beginnt mit Know-how und unseren Produkten. Mit uns schützt du deine Fläche vor Schädlingen, Krankheiten und Unkraut – für eine gesunde und langanhaltende Begrünung.


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Tipps zum Schutz deiner Pferdekoppel

Ja. Eine gezielte Düngung basierend auf einer Bodenanalyse verbessert deine Futterqualität und reduziert den
Bedarf an teurem Futterzukauf und unpassendem Düngemittel.

Damit Dünger seine Wirkung behält und keine Umweltgefahr darstellt, ist eine sachgemäße Lagerung wichtig: Trockener, gut belüfteter Raum: Verhindert Verklumpung und Verunreinigung. Getrennt von Futter lagern: Verhindert unbeabsichtigte Aufnahme durch Tiere. Lagerung vor Feuchtigkeit schützen: Dünger zieht Feuchtigkeit an, daher nicht in einer Garage oder im Freien lagern.

Wer sein eigenes Futter anbaut, kann Grün- und Zusatzfutter gezielt abstimmen. Das verbessert die Futterqualität, senkt die Kosten für Zukauffutter und macht den Betrieb unabhängiger von Preisschwankungen.

Eine dichte, gesunde Grasnarbe verhindert, dass Käfer wie Maikäfer, Junikäfer und Gartenlaubkäfer ihre Eier im Boden ablegen. Während ihrer Flugzeit sollte das Gras etwas höher stehen, da die Käfer offene, kurzgefressene Flächen bevorzugen.

Einige heimische Pflanzen können für Pferde gefährlich werden – schon kleine Mengen reichen aus. Besonders Jakobskreuzkraut, Eibe, Herbstzeitlose, Bergahorn, Fingerhut, Hahnenfuß (frisch), Goldregen, Kirschlorbeer, Robinie und Eicheln gelten als giftig. Diese Pflanzen können Leber, Herz oder Muskulatur schädigen und im schlimmsten Fall tödlich wirken.

Wichtig:
Jakobskreuzkraut und Herbstzeitlose bleiben auch im Heu giftig – betroffene Partien sollten daher nicht verfüttert werden. Die Samen und Keimlinge des Bergahorns können die sogenannte atypische Weidemyopathie auslösen. Eiben sind besonders gefährlich: Schon wenige Blätter können für ein Pferd tödlich sein.

Tipps für eine sichere Pferdeweide:

  • Regelmäßig kontrollieren: Koppeln in der Wachstumszeit wöchentlich begehen.
  • Verdächtige Pflanzen entfernen: Einzelpflanzen mitsamt Wurzel ausstechen und sicher entsorgen.
  • Heu prüfen: Bei Verfärbungen, Geruch oder Fremdpflanzenproben vorsichtig sein.
  • Zäune sichern: Abstand zu Eiben, Goldregen, Kirschlorbeer oder Bergahorn halten.

Eine saubere, gepflegte Weide ist die beste Vorsorge gegen Vergiftungen.

👉 Mehr Tipps zum Umgang mit Jakobskreuzkraut findest du in unserem Podcast: 5 Wege, Jakobskreuzkraut zu bekämpfen – ohne Chemie und mit Rücksicht auf deine Tiere | Folge 9

Ja – Jakobskreuzkraut ist für Pferde hochgiftig. Die Pflanze enthält sogenannte Pyrrolizidinalkaloide (PA), die sowohl im frischen Zustand als auch im Heu oder in Silage die Leber dauerhaft schädigen können. Schon geringe Mengen über längere Zeit reichen aus, um schwere, oft irreversible Vergiftungen zu verursachen.

👉 Mehr Informationen zum Umgang mit Jakobskreuzkraut findest du in unserem Podcast: 5 Wege, Jakobskreuzkraut zu bekämpfen – ohne Chemie und mit Rücksicht auf deine Tiere | Folge 9

Pflanzenschutzmittel sind bei fachgerechter Anwendung in der Regel nicht gefährlich für Pferde – das Risiko liegt meist im falschen Umgang.

Wichtig zu wissen:

  • Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erfordert eine spezielle Schulung mit behördlichem Ausweis.
  • Wer „viel hilft viel“ denkt, riskiert gesundheitliche Schäden für Tier und Natur – dieser Zugang ist fachlich falsch.
  • Auch biologische Mittel haben eine vorgeschriebene Wartezeit, bevor die Weide wieder genutzt werden darf.
  • Die genaue Einhaltung der Anwendungs- und Wartezeiten schützt Pferde zuverlässig vor Rückständen.

Ja, das Abspritzen mit einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel ist vor dem Umbrechen einer Pferdekoppel in vielen Fällen sinnvoll – besonders bei starkem Unkrautdruck.
Viele Unkräuter, wie etwa Quecke oder Ampfer, vermehren sich über Wurzelausläufer. Wird der Bestand ohne vorherige Behandlung umgebrochen, treiben sie aus den verbleibenden Wurzelteilen oft wieder aus und durchwachsen die neue Ansaat.

Vorteile einer Vorbehandlung mit Pflanzenschutzmitteln:

  • Unkrautdruck wird deutlich reduziert
  • bessere Startbedingungen für die neue Koppelmischung
  • gleichmäßigere und gesündere Grasnarbe

Wichtig: Achte auf die Wartezeiten und die Zulassung des Mittels für die jeweilige Nutzung. Eine fachkundige Beratung ist hier ratsam – besonders, wenn Pferde bald wieder auf die Fläche sollen.

Nach einem Herbizideinsatz darf die Pferdekoppel erst wieder betreten werden, wenn die Wartezeiten des jeweiligen Produkts exakt eingehalten wurden – diese sind von Mittel zu Mittel verschieden und gesetzlich vorgeschrieben.

Herbizide wirken systemisch und benötigen Zeit, um vollständig vom Boden und den Pflanzen aufgenommen oder abgebaut zu werden. Für Pferde bedeutet das: Je nach Wirkstoff kann die Sperrfrist von wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen dauern. Die genauen Anwendungsauflagen findest du auf dem Etikett bzw. im Sicherheitsdatenblatt des verwendeten Produkts.

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Pferdekoppel

Pflege, leicht!

Ordnung muss sein: Mit unseren Pflegeprodukten und Tipps pflegst du wie ein Profi. Gemeinsam sorgen wir für gesunde Gräser, starke Böden und zufriedene Pferde.

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Tipps für die Pflege deiner Pferdekoppel

Ja. Eine gezielte Düngung basierend auf einer Bodenanalyse verbessert deine Futterqualität und reduziert den
Bedarf an teurem Futterzukauf und unpassendem Düngemittel.

Damit Dünger seine Wirkung behält und keine Umweltgefahr darstellt, ist eine sachgemäße Lagerung wichtig: Trockener, gut belüfteter Raum: Verhindert Verklumpung und Verunreinigung. Getrennt von Futter lagern: Verhindert unbeabsichtigte Aufnahme durch Tiere. Lagerung vor Feuchtigkeit schützen: Dünger zieht Feuchtigkeit an, daher nicht in einer Garage oder im Freien lagern.

Wer sein eigenes Futter anbaut, kann Grün- und Zusatzfutter gezielt abstimmen. Das verbessert die Futterqualität, senkt die Kosten für Zukauffutter und macht den Betrieb unabhängiger von Preisschwankungen.

Täglich. Eine saubere Pferdekoppel und/ oder Pferdeweide reduziert die Keimbelastung und verhindert Parasitenbefall. Gailstellen fördern die Vermehrung von Würmern und Fliegen.

Im Winter ist der Boden besonders empfindlich: Gefrorene oder aufgeweichte Flächen verlieren ihre Tragfähigkeit, und Pferdehufe verursachen schnell Trittschäden und Bodenverdichtungen. Die Grasnarbe wird zerstört – mit Folgen für die Futterqualität und Stabilität im Frühjahr. Deshalb gilt: Pferdekoppel nur bei tragfähigem Boden kurzzeitig nutzen, stark beanspruchte Bereiche möglichst aussparen. Für die Regeneration im Frühjahr empfiehlt sich eine gezielte Nachsaat mit pferdegerechtem Saatgut – z. B. mit der robusten Saatmischung für strapazierte Pferdekoppeln.

Matschige Pferdekoppeln entstehen meist durch Verdichtung und schlechte Drainage. Abhilfe schaffen eine gezielte Bodenanalyse, das Nachsäen robuster Gräser, Drainage-Maßnahmen und die Entlastung stark beanspruchter Bereiche – z. B. durch Koppel-Management. So bleibt die Koppel trittsicher und gesund.

Pferdekoppeln sollten idealerweise 3 – 4 Mal pro Jahr gemäht werden – je nach Witterung und Wachstum. So bleibt das Gras nahrhaft, Unkraut wird zurückgedrängt und die Fläche regeneriert gleichmäßig.

Wichtige Tipps zur Pflege:

  • Mähen nach der Abweidung optimiert den Wuchs.
  • Nicht zu tief schneiden – 7–10 cm sind ideal.
  • In regenreichen Phasen kann öfter gemäht werden.
  • Schnittgut je nach Zustand besser abfahren, um Verfilzung zu vermeiden.

Eine Pferdeweide sollte einmal im Frühjahr geschleppt werden – sobald der Boden abgetrocknet ist. Das verteilt Maulwurfshügel und Kotreste, sorgt für eine gleichmäßige Grasnarbe und beugt Geilstellen vor. Walzen ist nur bei Bedarf sinnvoll, etwa nach einer Nachsaat oder wenn der Boden nach dem Winter aufgelockert ist. Wichtig: Nie auf nassem Boden arbeiten, um Narbenschäden und Verdichtungen zu vermeiden.

Damit bleibt die Weide trittfest, dicht und gesund – die beste Grundlage für eine nachhaltige Pferdefütterung und zufriedene Tiere.

Geilstellen lassen sich am besten durch konsequente Weidepflege verhindern – dazu gehören regelmäßiges Abäppeln, Nachmahd auf 5–7 cm und eine angepasste Beweidung. Nur so bleibt die Pferdekoppel gleichmäßig bewachsen und gesund.

Nach jeder Weideperiode sollte die Fläche gemäht und das Schnittgut entfernt werden, um unerwünschte Altgrasnester zu vermeiden. Eine kurze, aber intensive Beweidung mit ausreichenden Ruhephasen hilft, die Grasnarbe zu stärken. Wo kahle Stellen entstehen, empfiehlt sich eine Nachsaat mit hochwertigen Pferdeweide-Mischungen, damit die Narbe dicht und trittfest bleibt.

Auch eine maßvolle Düngung nach Bodenanalyse trägt zur gleichmäßigen Nährstoffverteilung bei – zu viel Stickstoff fördert das ungleichmäßige Wachstum. Wichtig: Abäppeln ist die wirksamste Maßnahme gegen Geilstellen und reduziert gleichzeitig den Parasitenbefall.

Bei der Koppelpflege für Pferde sind eine gute Beobachtung und rechtzeitige Pflege entscheidend – besonders bei Kahlstellen, Bodenverdichtungen und unerwünschtem Unkrautdruck.

Darauf solltest du achten:

  • Boden schonen: Fahrten mit dem Traktor nur bei trockenem Boden – Reifenabdrücke im feuchten Boden sind Einfallstore für Unkräuter. Der Rückwärtsgang ist hier oft der bessere Weg.
  • Löcher und Kahlstellen ausbessern: Solche offenen Stellen werden schnell von Bodenunkräutern besiedelt, die bereits im Boden schlummern. Deshalb: rasch nachsäen und schließen.
  • Unkrautdruck vermeiden: Überall, wo der Boden offen liegt oder bearbeitet wurde, sprießen schnell unerwünschte Pflanzen – ganz ohne Aussaat. Diese frühzeitig beobachten und bekämpfen.
  • Maschineneinsatz überdenken: Schäden durch schwere Maschinen fördern langfristig Verdichtungen und verschlechtern das Pflanzenwachstum.

Tipp: Sauberkeit, gezielte Nachsaat und schonender Umgang mit dem Boden schaffen eine gesunde, tragfähige Pferdeweide – für Tiere und Pflanzen.

Erdlöcher auf Pferdekoppeln sollten zügig ausgebessert werden – am besten durch Auffüllen mit Erde, Ebnen mit einem Rasenrakel und anschließender Nachsaat.

Schadstellen auf der Pferdeweide entstehen oft durch Trittschäden oder Wurzelbruch und können schnell zur Verletzungsgefahr werden. Die Reparatur gelingt so:

  1. Erdloch mit Mutterboden auffüllen
  2. Mit einem Rasenrakel oder Rechen planeben verteilen
  3. Pferdeweidemischung nachsäen
  4. Die Fläche anwalzen oder mit festem Tritt verdichten

Achte darauf, die Nachsaat möglichst bald nach Regen oder vor feuchter Witterung durchzuführen – so keimt das Saatgut sicherer. Während der Anwuchsphase sollte die Stelle möglichst nicht betreten oder beweidet werden.

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