Feuchtigkeit, Tau und Filz: Die größten Risikofaktoren
Der Herbst ist für viele Rasenflächen eine Herausforderung. Die Tage werden kürzer, die Sonne verliert an Kraft und Tau bleibt oft bis in die Mittagsstunden auf den Halmen stehen. Gleichzeitig trocknen Böden langsamer ab und Laub reduziert die Luftbewegung zusätzlich.
Genau diese Bedingungen lieben viele Pilzerreger. Das eigentliche Problem ist dabei nicht der Regen. Kritisch wird es, wenn die Gräser über viele Stunden feucht bleiben. Diese sogenannte Blattnässe schafft ideale Voraussetzungen für Pilzsporen, um sich auszubreiten und das Pflanzengewebe zu besiedeln.
Besonders gefährdet sind:
- schattige Rasenflächen
- stark verfilzte Bestände
- verdichtete Böden
- schlecht belüftete Gartenbereiche
- weich gewachsene, stickstoffbetonte Rasenflächen
Je länger dieses feuchte Mikroklima bestehen bleibt, desto höher wird das Risiko für einen Pilzbefall im Rasen.